
In Tirol findet wieder ein 16–stündiger Basis Bienenpädagogikkurs statt.
Wann: Freitag, 30. Oktober und Samstag, 31. Oktober 2026
Beginn: Freitag 9:00 Uhr
Wo: Pfarrheim Hötting; Schulgasse 2; 6020 Innsbruck
Kosten: € 220,00
Anmeldung: über www.imkerbund.at
Anmeldeschluss: 23.10.2026
Inhalte:
Grundlagen der Didaktik für Bienenpädagogik
Vorbereitung und Durchführung eines Besuches in der Schule
Kinder und Jugendliche am Bienenstand - Vorbereitung und Durchführung
Gruppenführung
Methoden und Stationsbetrieb
Psychologische und pädagogische Aspekte im Zusammenhang mit Führungen
Praxis und Spiele mit Kindern
Erste Hilfe bei Bienenstichen und Anaphylaxien
Was ist aus rechtlicher Sicht für den Imker/die Imkerin im Zusammenhang mit Führungen zu beachten (Praxisbeispiele)
Erfahrungsaustausch
Referentinnen:
WL Rosi Fellner
Naturpädagogin Lydia Schwarzenberger- Fahrnberger
WL BO Rosi Fellner
Schönau 92
6252 Breitenbach
M: +43 (0) 664 113 65 15
rosi.fellner@outlook.com
Im Gemeindegebiet von Kössen (Bezirk Kufstein) im Tiroler Unterland wurde kürzlich erstmals eine gelbfüßige Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) in Tirol nachgewiesen. Die invasive Art stammt ursprünglich aus Zentral- und Ostasien und wurde vermutlich vor mehr als 20 Jahren nach Frankreich eingeschleppt. Seither breitet sie sich kontinuierlich in Europa aus. In Österreich wurde sie 2024 erstmals in Salzburg nachgewiesen, die ersten Nester wurden 2026 in Vorarlberg entdeckt. Sie stellen allen voran eine Gefahr für die heimische Biodiversität dar, weshalb ExpertInnen derzeit auf der Suche nach dem Nest sind. Die Bevölkerung wird gebeten, allfällige Sichtungen bzw. Verdachtsmomente zu melden.
Asiatische Hornisse kann pro Saison mehrere Kilogramm Insekten erbeuten.
Die Asiatische Hornisse zählt zu den sozialen Faltenwespen und stellt vor allem für Honigbienen, Wildbienen und andere heimische Insekten eine ernstzunehmende Gefahr dar.
Die Nester sind birnenförmig, besitzen einen seitlichen Eingang und können einen Durchmesser von bis zu 80 Zentimetern erreichen. Zuerst sind sie in Sträuchern oder kleinen Bäumen zu finden, mit zunehmender Volksgröße hoch in Baumkronen. Eine im Herbst begattete Königin gründet im Frühjahr ein neues Volk. Im Spätsommer und Frühherbst umfasst ein Volk bis zu 2.000 Tiere. In dieser Zeit können die Hornissen täglich mehrere hundert Honigbienen erbeuten – insgesamt bis zu elf Kilogramm Insekten pro Saison. Dadurch stellen sie eine erhebliche Gefahr für die heimische Biodiversität und das ökologische Gleichgewicht dar. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Imkerei sind dann beträchtlich.
Aufruf an die Bevölkerung: Sichtungen umgehend melden
Die Asiatische Hornisse lässt sich vor allem anhand ihrer Färbung von der heimischen Europäischen Hornisse unterscheiden. Während die Europäische Hornisse einen rotbraunen Kopf sowie einen rotbraun-schwarzen Brustbereich besitzt, sind diese Körperpartien bei der Asiatischen Hornisse überwiegend schwarz. Ihr Hinterleib ist größtenteils schwarz und weist lediglich ein breites orangefarbenes Band auf. Ein weiteres typisches Erkennungsmerkmal sind die schwarzen Beine mit auffallend gelben Spitzen.
Wer eine Asiatische Hornisse oder ein Nest entdeckt, wird ersucht, den Fund umgehend melden. Dies ist beim Amt der Tiroler Landesregierung, über das zentrale Velutina-Meldeportal oder bei der zuständigen Gemeinde möglich:
Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Umweltschutz: umweltschutz@tirol.gv.at
Zentrales Velutina-Meldeportal (Biene Österreich und Landwirtschaftskammern): www.bienengesundheit.at/vespa-velutina,
Zuständige Gemeinde
Für den Umgang vor Ort gelten folgende Sicherheitsregeln:
Abstand zum Tier bzw. Nest halten
Hektische Bewegungen oder Erschütterungen in Nestnähe vermeiden
Nest keinesfalls selbst entfernen
Auf den Einsatz von Hornissenfallen oder Wespensprays verzichten, da dies zu unkontrollierten Reaktionen führen kann
„Jede gemeldete Sichtung kann dazu beitragen, Nester frühzeitig zu entdecken und eine weitere Ausbreitung der Asiatischen Hornisse einzudämmen. Wer das Tier oder ein Nest aus sicherer Entfernung fotografieren kann, soll das Foto gemeinsam mit dem genauen Fundort sowie Datum und Uhrzeit der Beobachtung übermitteln. Diese Informationen erleichtern die eindeutige Bestimmung und helfen, Verwechslungen mit der heimischen Europäischen Hornisse oder anderen Wespenarten auszuschließen“, erklärt Experte Andreas Tschöll, Leiter des amtlichen Pflanzenschutzdienstes Tirol.
Quelle: Tiroler Landesregierung/Presse
Geplante Onlinevorträge 2026/2026

Hier finden Sie die Liste der für 2026/2027 geplanten Online-Vorträge über Zoom
Änderungen vorbehalten.
In Tirol gibt es 9 offizielle Belegstellen. Diese sind von unschätzbarem Wert für die Bienenzucht, weil sie eine kontrollierte und gezielte Anpaarung hochwertiger Königinnen ermöglichen. Dadurch leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Erhaltung gesunder, leistungsfähiger und sanftmütiger Bienenlinien. Gleichzeitig stärken sie die Qualität der Imkerei in Tirol und sichern langfristig die Bestäubung, Biodiversität und landwirtschaftliche Erträge.
Im Anhang findet ihr die Gebiete und Kontaktdaten der Belegstellen.
Bei der Bezirksversammlung 2025 wurde Herr Michael Kopsieker zum Bezirksjugendreferent gewählt.
Kontaktdaten:
Michael Kopsieker
Hägerau 17
6654 Holzgau
Tel. 0664 5565310
Mail: info@imkerei-kopsieker.at
Der Bzv. Ellmau-Scheffau feiert am 17. Oktober 2025 sein 125-Jahr-Jubiläum. Anlässlich dieses Jubiläums findet in Ellmau die Jubiläumsveranstaltung statt. Programm und Ablauf findet ihr hier:
Auf zahlreichen Besuch freut sich der Bzv. Ellmau-Scheffau:
In der nachstehenden Tabelle sind die derzeit aktiven Wanderlehrer mit ihren Vortragsschwerpunkten bzw. fertigen Vorträgen angeführt. Sollten von den Vereinen davon abweichende Themen gewünscht sein, so ist dies mit den Wanderlehrern direkt abzustimmen.
Statistik Austria
Das Portal für die Imker:
Zur Ersterfassung
Für Änderungen
Zum Eintragen der Bienenvölker
Für Bestätigungen
Direktzugang hier: portal.statistik.at

Am 8. Juli 2015 wurde die Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung 2009 auf die Kennzeichnungs und Registrierung von Bienenständen erweitert.